Ausstellung: Fußball für die Stasi. Der Berliner Fußball-Club Dynamo

Die Ausstellung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen „Fußball für die Stasi. Der Berliner Fußball-Club Dynamo“ eröffnet am Donnerstag, 7. Juni 2012, um 19 Uhr im Bildungszentrum des BStU, Zimmerstraße 90, 10117 Berlin.

Der BFC Dynamo, einer der erfolgreichsten Fußballvereine der DDR-Oberliga, war in der DDR nicht sehr beliebt. Als Teil der Sportvereinigung Dynamo, die unter der Ägide des Ministers für Staatssicherheit Erich Mielke stand, galt der Verein als Stasi-Club.

Die Ausstellung dokumentiert die ideologische Funktion des BFC. Sie zeichnet den Einfluss der Staatssicherheit auf den Verein nach und macht sichtbar, wie der BFC und seine Fans von der DDR-Geheimpolizei überwacht und kontrolliert wurden. Hörstationen mit Zeitzeugeninterviews bieten eine lebendige Rückschau. Weiterlesen

IM Neesken

Der ehemalige DDR-Nationalspieler Gerd Kische wählte als potentieller inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi den Namen seines großen Idol.

Ost-Berlin, 13. Juni 1987, das Stadion der Weltjugend ist mit 47.000 Zuschauern ausverkauft. Auf der Ehrentribüne sitzen Erich Honecker und Erich Mielke mit anderen Genossen in der strahlenden Sonne. Trotz der Leichtathletikbahn zwischen dem Spielfeld und der Tribüne ist die Atmosphäre im Stadion großartig und auf der Ehrentribüne ist kein ungebührliches Wort zu hören. Die Fahnen wehen stolz im Wind und die Propagandalosungen sind hübsch an verschiedenen Plätzen im Stadion aufgehängt. Heute Nachmittag findet um 15 Uhr das ostdeutsche Pokalfinale zwischen Lokomotive Leipzig und dem FC Hansa Rostock statt.

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