Ausstellung: Fußball für die Stasi. Der Berliner Fußball-Club Dynamo

Die Ausstellung des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen „Fußball für die Stasi. Der Berliner Fußball-Club Dynamo“ eröffnet am Donnerstag, 7. Juni 2012, um 19 Uhr im Bildungszentrum des BStU, Zimmerstraße 90, 10117 Berlin.

Der BFC Dynamo, einer der erfolgreichsten Fußballvereine der DDR-Oberliga, war in der DDR nicht sehr beliebt. Als Teil der Sportvereinigung Dynamo, die unter der Ägide des Ministers für Staatssicherheit Erich Mielke stand, galt der Verein als Stasi-Club.

Die Ausstellung dokumentiert die ideologische Funktion des BFC. Sie zeichnet den Einfluss der Staatssicherheit auf den Verein nach und macht sichtbar, wie der BFC und seine Fans von der DDR-Geheimpolizei überwacht und kontrolliert wurden. Hörstationen mit Zeitzeugeninterviews bieten eine lebendige Rückschau. „Ausstellung: Fußball für die Stasi. Der Berliner Fußball-Club Dynamo“ weiterlesen

20 Jahre deutsche Einheit: Die Profi-Fußball-Bilanz des DDR-Fußballs nach der Wende

20 Jahre nach der politischen Einheit zeigt sich der letztjährige DDR-Meister (im NOFV) aus der Hansestadt Rostock als beständigster Vertreter des DDR-Fußballs im gesamtdeutschen Profifußball.

Der FC Hansa Rostock bestritt die gesamten Nachwendejahre in den deutschen Profiligen (1. Bundesliga bis 3. Liga), wovon die Hansa-Kogge zwölf Jahre in der Eliteliga den Osten der Republik vertrat. Auf den Plätzen der inoffiziellen Rangliste folgen der FC Energie Cottbus (14 Spieljahre), FC Carl Zeiss Jena (11), SG Dynamo Dresden (9) und der FC Erzgebirge Aue mit acht Spielzeiten im bezahlten Fußball. Der FC Stahl Brandenburg und der Hallesche FC spielten jeweils eine Serie in der 2. Bundesliga und bilden mit 22 Profispielen das Schlussfeld der Ewigen Tabelle nach 20 Jahren. „20 Jahre deutsche Einheit: Die Profi-Fußball-Bilanz des DDR-Fußballs nach der Wende“ weiterlesen

Podiumsdiskussion: Einzelkämpfer? Politik und Persönlichkeit in 20 Jahre Aufarbeitung des Sports

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Zentrum deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg laden am 18. November 2011 um 19 Uhr zur Podiumsdiskussion zum Thema »Einzelkämpfer? Politik und Persönlichkeit in 20 Jahren Aufarbeitung des Sports« in der Kronenstraße 5 in Berlin-Mitte.

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Fußball-Ausstellung „Doppelpässe“ eröffnet in Hamburg

Ab dem 17. Juni 2011 eröffnet die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur finanzierte und von der DFB-Kulturstiftung aktuell geförderte Wanderausstellung „Doppelpässe – wie die Deutschen die Mauer umspielten“ in Hamburg.

Die Ausstellung „Doppelpässe“ zeigt die Geschichte der deutschen Teilung aus ungewohnter Perspektive. Es geht um den Einfluss des Politischen auf die Welt des Fußballs, aber auch um persönliche Schicksale. So spiegelt der deutsch-deutsche Fußball nicht nur die Frontlinien des Kalten Krieges, sondern auch gemeinsame Hoffnung und Begeisterung in Ost und West. „Fußball-Ausstellung „Doppelpässe“ eröffnet in Hamburg“ weiterlesen

DDR-Nationalspieler spielten zugunsten der Hanse-Tour Sonnenschein

Benefizspiel DDR Nationalmannschaft Warnemünde 2006

Am vergangenen Samstag stellten ehemalige Spieler der DDR-Auswahl ihr Können bei einem Benefizspiel gegen eine Prominenten-Mannschaft aus Mecklenburg im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark von Warnemünde unter Beweis. Bei schönstem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen kamen die zahlreichen Zuschauen voll auf ihre Kosten.

Die Einnahmen der fröhlich, sportlichen Veranstaltungen kamen zum einen der Hanse-Tour Sonnenschein, die sich für leukämie-, krebs- und andere chronisch kranke Kinder einsetzt, zum anderen der Nachwuchsabteilung des SV Warnemünde Fußball zugute. DDR-Nationalspieler spielten zugunsten der Hanse-Tour Sonnenschein“ weiterlesen